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Naruto Shippuuden

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Naruto Shippuuden

Beitragvon Gaara » 17. Nov 2013 00:04

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"Das ist es." murmelte ich und zog Gaara sanft an der Hand mit mir über das mondbeschienene Gras. "Hier haben wir früher trainiert." fügte ich hinzu und blickte erwartungsvoll lächelnd zu ihm auf. Er sah ernst über das Gras, bis zu den dunklen Bäumen am Rande. "Du sagst 'früher', als wäre es so lang her." wunderte Gaara sich, zeigte es jedoch nicht. Ich nickte stumm, bevor ich nach einiger Zeit das Wort erhob. "Ich habe mich an den Gedanken gewöhnt, dass wir fortgehen, vermute ich." Wir schwiegen und gingen dann langsam durch die Nacht wieder in Richtung des Dorfzentrums. "Das ist auch schon alles, was ich dir von Konoha zeigen kann." versuchte ich die getrübte Stimmung wieder zu richten. Gaara sah auf und lächelte sanft. Obwohl die Straßen bei Anbruch der Nacht noch voller Menschen gewesen waren, herrschte nun eine angenehme Leere und die Straßenlaternen beschienen die Häuser in einem warmen Orange. Wir gingen noch eine ganze Zeit schweigend durch die Gassen, bis wir das Tor erreichten und die Straßenlaternen erloschen. "Es wird hell." murmelte Gaara, als wir uns gegenüber standen und ich wusste, was das bedeutete. "Ich muss gehen." setzte er nach und ich schluckte. "Ich weiß." hauchte ich zurück und sah an ihm vorbei zum Tor Konohas. "Es ist endgültig, richtig?" Aus meinen Gedanken gerissen, blickte ich zu Gaara auf und nickte zaghaft. "Ich habe Angst." presste ich hervor und spürte, wie Tränen mir in die Augen stiegen. Gaara runzelte die Stirn und beobachtete mich eine Weile mit ernstem Blick, bevor er den Mund öffnete. "Warum?" Ich wusste nicht, wie ich es ansprechen sollte, doch ich gab den Tränen nach und es platzte aus mir heraus. "Was... Was wenn da mehr ist? Was, wenn ich uns verpasse und wir... das hier... Was, wenn wir uns aufgelöst haben, wenn ich zurückkomme?!" presste ich hervor, spürte die Tränen über meine Wangen rollen und das Brennen unter der Haut. Gaara sah mich eine Weile an, bevor er sich vorbeugte und ich seine Lippen auf meinen spürte. Ein Blitz durchfuhr mich, wie bei den wenigen Malen zuvor, und ich schmeckte meine Tränen zwischen uns. Wir regten uns kein Stück und für einen Moment schien alles zu verharren, während die Sonne langsam aufging. Schließlich ließ Gaara von mir ab und legte seine Stirn auf meine. "Das wird nicht passieren." murmelte er und ich nickte zaghaft, immer noch mit Tränen in den Augen, und Gaara strich mir die Haare aus dem Gesicht, bevor er sich gen Tor wandte und langsam dem Weg aus dem Dorf folgte. Ich sah ihm nach und spürte, wie mein Herz protestierte. Widerwillig versuchte ich mich zurückzuhalten, doch dann stolperte ich einige Schritte vor und hob die Hand. "Gaara!" rief ich ihm nach und er drehte sich zu mir um. Die Tränen strömten über mein Gesicht und ich konnte nur schlecht ein Schluchzen unterdrücken. "Ich werde wiederkommen." war das Einzige, das mein Kopf zustande brachte und Gaara huschte ein sanftes Lächeln über sein Gesicht. "Ich werde auf dich warten." Damit drehte er sich um und ich sah, wie seine Silhouette in Sand auflöste, bevor ich die Arme um den Körper legte und weinend, aber stumm, den Sonnenaufgang abwartete.

Mit einem Schrecken wachte ich auf und sah, auf der Seite liegend, durch die Bäume. Ich verharrte in meiner Position, horchte genau und setzte mich dann auf. Mit rasendem Herzen blickte ich mich um und sah Yime nur wenige Meter von mir entfernt das Feuer löschen. "Guten Morgen." begrüßte sie mich und lächelte liebevoll. Ich nickte ihr zu und stand dann auf. "Heute ist es soweit. Dann hören die Albträume auch auf." murmelte sie mir zu, als ich meinen Schlafsack zusammenpackte und ich hob die Augenbrauen. "Ein Wunder, dass du die anderen beiden nicht aufgeweckt hast." Yime deutete auf Conor und Muyouko und ich schluckte. "Habe ich gesprochen?" fragte ich und meine Teamkollegin nickte. "Obwohl das vermutlich eher als Schreien-" Ich bekam große Augen. "Sagen wir 'lautes Reden', in Ordnung?" beruhigte sie mich und ich nickte. Wir packten unsere Sachen zusammen und gingen uns dann am Bach etwas frisch machen. "Glaubst du-" "Dass er gewartet hat, wie er es dir gesagt hat?" vollendete Yime meine Frage, als wir uns die Zähne putzten und ich schluckte. "Ja." antwortete sie mir. "Ja, ich glaube schon." Sie stand auf und band sich das Haar neu. "Das wäre doch irgendwie verrückt, oder nicht?" fragte ich sie weiter und Yime zuckte mit den Schultern. "Vielleicht ein wenig. Trotzdem scheint es mir verrückter für Gaara, wenn er es nicht getan hätte." Sie lächelte mir aufmunternd zu und wir gingen zu Conor und Muyouko zurück. "Guten Morgen." gähnte Conor laut und streckte sich, während Muyouko sich steif aufrichtete und ihren Schlafsack zusammen packte. Wir beobachteten sie einen Moment. Es schien ihr noch immer seltsam vorzukommen, sich für die Nacht hinzulegen und in einem Schlafsack anstatt auf dem nackten Boden zu schlafen, doch sie nahm es hin und für uns war es weit weniger traumatisierend, sie nicht des Nachts stehend und hellwach neben uns vorzufinden. "Wie war die Nacht?" erkundigte ich mich bei ihr, während Conor und Yime ihre Taschen auf die Rücken schnürten. "Erholsam, vermute ich." antwortete sie mir und ich lächelte. "Das klingt gut." Ich nahm meine Tasche und sie ihre, und warf sie mir über die Schulter. "Heute werden wir den Rest der Strecke hinter uns bringen und nach Konoha gehen." erklärte Yime Muyouko und diese nickte. "Dort versuchen wir dann, den Antrag recht schnell durch zu bekommen und schon bist du eine echte Konoha Kunoichi." Er grinste breit, doch Muyouko nickte nur erneut. "Yai..." stieß Conor, enttäuscht von ihrer Reaktion, hervor und winkte dann ab. "Wie auch immer... los geht's." Wir sprangen auf die Bäume und über die Äste in Richtung Konoha.
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Beitragvon Cathryne Silver » 20. Nov 2013 22:40

"Du musst ihn suchen..." "und zu uns bringen..." "aber mit seinem Herz...""ich will sein Herz..." "er soll erst schreien..." "ich nehm die Hände..." "da ist er nicht..."

Etwas drückte in meinem Kopf. Es war, als wäre ich von einem Baum gefallen, aber nicht mit dem Körper, sondern nur mit dem Kopf. Es war ein komisches Gefühl...nicht toll.

"Guten Morgen!" Das war Conor. Er hat sich neben mich gelegt, in diesen Schlafsack. Ich fand den immer noch komisch, auch wenn Yime sagt, das der besser wäre. "Wie war die Nacht?" 'Wie die Nacht war?' dachte ich verwundert und drehte meinen Kopf in Matsuris Richtung. "Erholsam, vermute ich." Den richtig wissen, tat ich das noch nicht. "Das klingt gut." antwortete Matsuri. Ich nickte und versuchte meine Tasche zu schultern. 'Arme durch die Schlaufe' dachte ich und fand dann auch entlich die Schlaufe. "...und schon bist du eine echte Konoha Kunoichi." 'Bitte? Achso. Die wollen nach Konoha und mich zu einer Kunoichi machen.' erinnerte ich mich und nickte erneut. "du sollst ihn finden..." Matsuri hat erklärt, dass es dort eine Schule gäbe und das ich dann dort aufgenommen werden könnte. Dann könnte ich dort leben und arbeiten und müsste nicht in der Welt rum pilgern. Ich könnte mir Sachen kaufen von dem Geld, das ich verdiene und so mein Glück in Konoha versuchen. Glück ist interessant. Es gibt ganz viel verschiedenes Glück und es gibt viele Menschen mit Glück in Konoha. Das fand ich interessant und wollte mehr darüber wissen. Deswegen hatte ich mich entschlossen mit zu kommen.
"Wie auch immer... los gehts!" unterbrach mich Matsuri und ich merkte wie sie auf den nächsten Ast sprang und Yime und Conor ihr folgten. Der nachfolgende Luftzug sagte mir, dass sie zu meiner Rechten verschwunden sind, also folgte ich ihnen. Nach kurzer Orientierungslosigkeit, da ich es noch nicht gewohnt bin auf Ästen zu "laufen", holte ich sie ein. "Bei diesem Tempo sind wir am Mittag in Konoha." rief Conor und ich nickte unnötiger weise. Ich wusste nicht recht, was das für ein Gefühl war, das in meiner Magengegend plötzlich auftauchte. 'Es gibt aber auch so viele komische Gefühle.' dachte ich und versuchte einigermassen elegant den Menschen zu folgen.
Cathryne Silver
 
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