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Anbu - Die Elite

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Re: Anbu - Die Elite

Beitragvon DynamiteJack » 16. Nov 2013 03:43

Das letzte Gemüse landete im Topf und mein Großvater sah mich an. Ich nickte kurz und machte mich auf den Weg zur Bibliothek, wo ich das Siegel wieder aktivierte und die Wand verschloss. Ich drehte mich um, atmete kurz durch und ging in Matsuris Zimmer, wo ich an die Badezimmertür klopfte aber draußen stehen blieb. "Ich bin es. Ich wollte nur Fragen ob alles in Ordnung ist." Ich machte eine kurze Pause. "Und dich vorwarnen das mein Großvater für dich eine Party schmeißt." Ich lächelte kurz und ließ mich an dem Türrahmen auf den Boden hinabgleiten wo ich schließlich sitzen blieb.
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Re: Anbu - Die Elite

Beitragvon Gaara » 16. Nov 2013 13:37

"Eine Party? Wieso das denn?" rief ich durch die Tür und hoffte, dass Renji mich trotz Dusche verstand. "Es ist eine traditionelle Feierlichkeit der Kakume." antwortete Renji und ich runzelte die Stirn. "'Fest des Wolfes' nennen wir es." fuhr er fort. Sofort vernahm ich ein Stechen in der Brust und es dauerte einen Moment, bis ich mich gefangen hatte. "Wegen des Vierschwänzigen?" rief ich schließlich. "Nun ja... Wir feiern es jedes Jahr, aber vermutlich auch deswegen." antwortete Renji nach einiger Zeit. "Und feiern wir es dieses Mal größer?" "Wieso?" Ich hielt kurz inne, als ich mir mein Shampoo ausspülte. "Na... Weil Souko ja praktisch das Oberhaupt und Rudelführer der Wölfe ist, Wächter des Totenreichs, bla bla bla... Du kennst doch die Legenden." gab ich zurück. "Achso! Ja, ja! Ja, wir feiern größer als sonst." Ich nickte und stieg aus der Dusche. "Also muss ich mich schick anziehen, richtig?" erkundigte ich mich, als ich mir die nassen Haare kurz durchbürstete. "Das ist egal, du siehst in allem atemberaubend aus." antwortete Renji durch die Tür und mein Herz begann zu rasen, bevor mir dann schreckhaft Kohada in den Kopf trat. Ich schluckte, trat aus dem Bad und Renji, der zuvor auf dem Boden gesessen hatte, stand auf.
"Das ist lieb, danke..." hauchte ich und war mir unsicher, was ich sagen sollte. Während ich dieses riesige Problem zwischen uns sah, schien Renji es gar nicht wahrzunehmen. "Wir sollten uns vielleicht unterhalten." fuhr ich fort und setzte mich, das Handtuch um den Körper gewickelt, auf's Bett, während Renji zu mir runterblickte. "Es ist wegen Kohada-" begann ich und Renji hob die Hand. "Das habe ich mir gedacht, aber warte einfach ab. Es wird sich alles klären, keine Sorge." Ich seufzte, ging zum Kleiderschrank und ließ mein Handtuch zu Boden gleiten, bevor ich nach meiner Unterwäsche griff. "So einfach wird sich das nicht klären." begann ich wieder. Renji ergriff den Türgriff und öffnete die Tür. "Doch, das wird es. Vertrau' mir. Und bis dahin will ich nichts mehr davon hören." Er zwinkerte mir zu und verließ das Zimmer, nachdem ich mir die Unterwäsche übergestreift und ihn mit großen Augen angeblickt hatte.
"Was ist denn los mit ihm...?" wisperte ich zu mir selbst und sah dann im Kleiderschrank nach etwas passendem für den Abend.
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Re: Anbu - Die Elite

Beitragvon DynamiteJack » 16. Nov 2013 14:30

Ich ging den Flur zurück zur Küche, in der mein Großvater vor den dampfenden Töpfen stand. Bevor ich irgendetwas sagen konnte deutete er auf zwei von ihnen. "Die beiden können erst einmal runter vom Feuer Renji." Ich schob die Töpfe beiseite und stellte Pfannen auf die Flammen, in die mein Großvater sein selbst angesetztes Gewürzöl fließen ließ. "Und du bist sicher das du diese Barriere zwischen mir und Matsuri durch Kohada aufheben kannst Großvater?" "Vertrau mir Junge, das Herz einer Frau ist stark, voll wilder Schönheit und doch so verletzlich wie die jungen Knospen einer Blume. Du musst Feingefühl und Vorsicht walten lassen Junge. Deshalb kümmerst du dich auch um das Essen und ich mich um die Klärung dieses Problemes."

Ich sah meinen Großvater mit weiten Augen an und er begann herzhaft zu lachen. "Alter hat eben auch seine Vorteile..."

Das Öl auf dem Herd wurde heiß und wir gaben das Fleisch in die Pfanne.
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Re: Anbu - Die Elite

Beitragvon Gaara » 16. Nov 2013 17:47

Ich sah den Kleiderschrank genau durch und zog schließlich eine einfache schwarze Leggings und ein ebenfalls schwarzes Top hervor. Ich wusste nicht, was ich zu dem Fest tragen sollte und hoffte, dass ich nicht großartig aufgehübscht aussehen musste, denn das Training war nicht so einfach gewesen, wie gedacht. Ich legte etwas Makeup auf, bevor ich mir die Haare schwungvoll auf eine Seite warf und recht zufrieden in den Spiegel blickte. Ich griff in eine Schublade des Schreibtisches, zog eine Kette, ein Armband und Ohrringe hervor und und behielt alles in der Hand. Dann schlüpfte ich in schwarze Socken und ging aus dem Zimmer in Richtung Küche, wo ich auf Renji und Benjiro traf. "Guten Abend." begrüßte der alte Herr mich und ich lächelte ihm zu. "Renji?" Er sah sich zu mir um. "Matsuri?" "Darf ich mir ein Hemd aus deinem Schrank nehmen?" erkundigte ich mich und er nickte. "Natürlich." Ich blickte ihm dankbar in die Augen und nahm dann die Treppe nach oben, wo ich wenig später in Renjis Kleiderschrank verschwand und mir ein weißes Hemd herausnahm. Die Ärmel krempelte ich bis knapp unter die Ellenbogen hoch und knöpfte einen der Knöpfe unter der Brust zu, bevor ich vor Renjis Spiegel den Schmunk anlegte.
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Re: Anbu - Die Elite

Beitragvon DynamiteJack » 16. Nov 2013 18:04

Die Vorbereitungen waren abgeschlossen und ich half meinem Großvater draußen im Innenhof die Kochstelle vorzubereiten. Wir brachten das fertige Gemüse, das Fleisch und die Soßen heraus, sowie den Behälter mit dem Reis und den Nudeln, die noch gebraten werden mussten. "Kann ich dir noch was helfen Großvater?" "Nein, nein. Du kannst dich auch langsam vorbereiten und dich fertig machen." Ich nickte kurz und verließ meinen Großvater. Ich drehte mich noch einmal kurz und und begutachtete ihn, wie er die kleine Feldküche in Betrieb nahm. Ich lächelte kurz und trat durch die Küchentür wieder ins Haus um die Treppe nach oben zu gehen. Als ich in mein Zimmer kam zog ich mein Shirt aus, legte es auf das Bett und sah Matsuri vor dem Spiegel stehen.

Ich musste sie einfach ansehen, wie sie dort vor dem Spiegel stand und sich im Spiegel betrachtete während sie sich den Schmuck anlegte. Mein Blick flog von ihrem Kopf zu ihren Füßen und wieder hoch. Sie war etwas besonderes.
Ich holte mich aus meinen Gedanken und räusperte mich kurz. "Hey schöne Frau, darf ich kurz stören? Ich... müsste mich für deine Feier noch etwas frisch machen." Ich lächelte sie an, während ich das Gefühl hatte in ihren großen Augen zu ertrinken.
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Re: Anbu - Die Elite

Beitragvon Gaara » 17. Nov 2013 01:28

Überrascht, dass Renji im Raum stand, drehte ich mich zu ihm um. "Ja, natürlich. Tut mir leid. Nur den einen Ohrring noch." Ich blickte zurück in den Spiegel, drückte den zweiten Ohrring rein und betrachtete mich dann noch einmal. "Ist das Hemd in Ordnung?" fragte ich und sah Renjis Spiegelbild nicken. "Ich finde es schick." Wir sahen uns eine Weile an, dann grinste er. "Ist ja auch meins." Ich rollte schmunzelnd mit den Augen und Renji ließ sich auf's Bett sinken. Wir sahen uns eine Weile an, dann kam mir ein kurzer Gedanke und ich schluckte. "Kennst du... Kennst du die 5-Sekunden-Regel?" fragte ich und Renji hob die Augenbrauen. "Bitte?" Ich sah verträumt aus dem Fenster. "Wenn... Wenn Essen auf den Boden fällt, macht man sich einen Spaß daraus und sagt, wenn man es innerhalb von 5 Sekunden aufhebt, ist es praktisch gar nicht passiert." Renji runzelte die Stirn, nickte dann aber. "Wenn wir uns also nur für... nur für 5 Sekunden küssen würden, wäre es praktisch gar nicht passiert..." murmelte ich frei aus meinen Gedanken heraus. Ein Moment der Stille trat ein. Wir sahen erst aneinander vorbei, bis wir es wagten, den anderen ins Auge zu fassen. Ich kam mir selten dämlich vor und wollte gerade Luft holen, um mich im wahrsten Sinne des Wortes aus der Affäre zu ziehen, als Renji das Wort erhob. "Machen wir 5 Minuten draus?" "Deal." antwortete ich, ließ das Hemd zu Boden gleiten und eilte Richtung Bett. Renji, der bereits darauf saß, nahm mich an der Hand, ich ließ mich auf seinen Schoß fallen und begann dann nicht mehr ganz so zaghaft, wie beim ersten Mal, ihn zu küssen und schloss die Augen. Renji ließ sich nach hinten kippen und ich spürte, wie seine Hände über meinen Rücken glitten und mich dann fest an der Hüfte packten, als würde er befürchten, ich würde jede Sekunde von ihm runterspringen. Mein Herz sagte mir, dass ich das Richtige tat, und mein Körper zeigte mir, in welche Richtung es ging. Ich ließ mich neben Renji auf's Bett gleiten und öffnete gekonnt seine Hose, bevor ich sie los wurde und griff, noch immer in einen Kuss vertieft, mit den Zeigefingern an den Bund seiner Boxershorts, um auch die neben dem Bett verschwinden zu lassen, als es klingelte. Wir ließen voneinander ab und lauschten angespannt. Während ich mein Herz vor Angst rasen spürte, dass es Kohada war, legte Renji eine Hand an meinen Hals und küsste mich zärtlich bis runter zur Schulter. Ich verharrte noch immer und hörte schließlich eine Stimme. "Folgen Sie mir doch." hörte man Benjiro sagen und ich erkannte die Stimme des anderen Herren. "Das ist Kohadas Vater!" quiekte ich, richtete mich auf und fiel in all dem Trubel vom Bett. Die Haare fielen mir ins Gesicht, ich strich sie beiseite und zog mein Hemd hastig über. "Der wird schon nicht reinkommen." "Trotzdem." "Nun sei nicht so pingelig, Matsuri..." Ich winkte ab und öffnete die Tür. "Das waren keine 5 Minuten!" rief Renji mir noch nach, bevor ich eilig die Tür hinter mir schloss und die Treppen nach unten nahm, wo ich Benjiro und Kohadas Vater vorfand, der uns einige Nachspeisen für das Fest lieferte. "Guten Abend." begrüßte ich Kohadas Vater und Benjiro schien zu verstehen. "Der Junge braucht ständig so lang zum Duschen." warf er ein und ich nickte wild. "Ja. Das ist schon fast lächerlich." brabbelte ich und schluckte, als Kohadas Vater sich wenige Minuten später verabschiedete.
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Re: Anbu - Die Elite

Beitragvon DynamiteJack » 17. Nov 2013 04:50

Ich saß auf meinem Bet und blickte Matsuri lächelnd hinterher. Es war einer diesen kurzen Momente wo wir sein konnten wer wir waren. Zwei verliebte Jugendliche. Jeder Idee von Status und Klasse entrückt galt für uns nur der jeweils andere. Während mein Herz noch immer raste ob der schnellen Entwicklung der letzten paar Minuten, wurde mir klar das ich Matsuri nicht einfach so würde ziehen lassen. Mehr denn je war klar geworden das ich für sie kämpfen würde.

Ich duschte und begab mich schließlich hinunter. Auch wenn ich es so aussehen ließ als wenn mir egal war, wer dort vor mir stand, so war es doch einzig und allein Matsuri,die meine Gedanken beherrschte.
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Re: Anbu - Die Elite

Beitragvon Gaara » 17. Nov 2013 13:46

Benjiro verschwand lächeln mit den Nachspeisen im Innenhof, bevor ich mich schließlich an die Wand lehnte und versuchte, mich zu beruhigen. Nichts war passiert und Kohadas Vater würde wohl kaum Verdacht geschöpft haben, zumal es ihn vermutlich sowieso nicht groß interessierte. Trotzdem wusste ich, dass Kohada sein Liebling war und er sicher nicht begeistert wäre, wenn er die ganzen Details dieser Geschichte erfahren würde. Ich wollte gerade die Augen schließen, als Renji durch die Küchentür trat und mich ins Auge fasste. "Das waren aber nicht die versprochenen 5 Minuten." beschwerte er sich lächelnd und kam zu mir rüber, wo er die Hände in die Hosentaschen steckte. "Alles in Ordnung?" Ich nickte. "Ja. Es war Kohadas Vater, aber dein Großvater hat mir geholfen, weiter von uns abzulenken." Renji nickte und ich blickte runzelnd zu ihm auf. "Sag mal... Weiß dein Großvater von... von dieser Sache?" Renji nickte, sah dann meinen Blick und wandelte sein Nicken in ein Kopfschütteln. "Nicht wirklich..." murmelte er und ich bekam große Augen. "Du hast es ihm gesagt?!" Renji zuckte mit den Schultern. "Keine Ahnung, nein, nicht so richtig. Er weiß einfach immer alles, da kann man tun, was man will." Ich spürte, wie mir schlecht wurde. "Oh Gott, das ist schrecklich!" Mein Gegenüber hob die Augenbrauen. "Wieso?" "Wieso?! Na das ist doch offensichtlich! Ich bin dein Boss. Wenn Benjiro wirklich weiß, was da vor sich geht, wird er sich denken, dass ich dich nur um den Finger wickeln will, um hier zu wohnen. Er wird sofort vermuten, dass ich nur mit dir spiele und es sowieso nicht ernst meine." "Meinst du es denn ernst?" fragte Renji und es wurde still zwischen uns. Ein leidender Ausdruck trat auf mein Gesicht. 'Ich verliebe mich nicht, ich bin eine Ne.' schoss es mir durch den Kopf, doch ich seufzte. "Ja... ja, natürlich... aber-" Renji grinste. "Na dann ist es doch gut." Er stützte sich an der Wand ab, die andere Hand noch immer in der Hosentasche, und beugte sich zu mir runter, um mich zu küssen, doch ich holte erneut Luft. "Das ist trotzdem nicht gut. Ich bin Stripperin, Renji! Jeder Großvater kann sich wohl eine bessere Freundin für seinen Enkel vorstellen." Renji, nur wenige Zentimeter von mir entfernt, lächelte. "Ach, du bist meine Freundin? Verstehe." murmelte er schmunzelnd und ich trat verzweifelt auf den Boden. "Du weißt schon, wie ich das meine..." Renji ließ den Kopf hängen und nickte lächelnd. "Ja. Ja, ich weiß, wie du das meinst." "Falls Kohada heute Abend hier auftaucht-" "Sie ist eingeladen." Ich biss mir nervös auf die Lippen. "Okay. WENN Kohada heute Abend hier auftaucht, darf sie kein bisschen davon erfahren... Oh Gott, und Benjiro weiß es. Sein Boss... Und Stripperin! Er wird mich köpfen. So darf das auf keinen Fall weitergehen. Wenn Kohada uns nachher zusammen sieht, wird sie sofort wissen, was los ist. Wir dürfen uns nicht groß unterhalten! Und keine Küsse, du darfst mich nicht einmal anfassen. Wir tun einfach so, als wenn wir praktisch gar nichts miteinander zu tun haben und-" Renji sah mir tief in die Augen. "Kannst du nun mal aufhören zu reden?" Ich machte große Augen, schluckte und nickte dann. Renji nahm die freie Hand aus seiner Hosentasche, legte sie mir ans Kinn und küsste mich noch einmal innig, bevor es erneut an der Tür klingelte und einige Stimmen zu vernehmen waren. "Mach dir nicht so viele Gedanken. Heute Abend wird sich alles klären und du wirst keinen Ärger mit Kohada haben, alles klar?" Ich nickte, trotzdem ungläubig, dass sich am Abend überhaupt irgendetwas klären würde. Ich durfte mich von dieser Situation einfach nicht mehr hinreißen lassen und Renji aus meinem Kopf streichen. Er zwinkerte mir noch kurz zu und ging dann zur Tür, um zu öffnen.
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Re: Anbu - Die Elite

Beitragvon DynamiteJack » 17. Nov 2013 14:27

Matsuri machte sich wirklich zu viele Gedanken darüber was passieren könnte oder wer was von ihr denken konnte. Aber ich wollte auch nicht das es ihr jedesmal schlecht ging wenn wir uns sahen und das sie fürchten musste als Vorgesetzte und Anbu-Ne zu versagen. Ich erreichte die Tür, als ich sie öffnete standen Obo, Kyso und Kohada davor. "Hey, endlich mal eine Hausparty bei dir Renji." Dröhnte ob als er mich kurz drückte und mir mit der Hand auf die Schulter klopfte. Ich deutete kurz in die Richtung zum Innenhof und Obo ging mit Kohada voran, während Kyso mich einen Moment schweigend ansah. "Danke für die Einladung Renji." "Dafür doch nicht Kyso." Er lächelte kurz und folgte den anderen beiden in den Innenhof.

Ich sah zur Küchentür und hoffte das mein Großvater wusste was er tat.
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Re: Anbu - Die Elite

Beitragvon Gaara » 17. Nov 2013 15:29

Obo kam auf mich zu, wir umarmten uns kurz und er legte mir die Hand auf den Kopf. "Alles klar, Chefchen?" Ich nickte und er grinste breit. Ich umarmte auch Kyso und sah dann zu Kohada. "Hey Süße, wie geht's?" brabbelte sie los und wir drückten uns. "Gut, und dir?" "Sehr gut. Obo ist so süß und es läuft wunderbar." begann sie. Ich lächelte zufrieden. "Das freut mich. Ich komme gleich zu dir nach draußen und dann erzählst du mir mehr, okay?" Sie nickte und verschwand hinter Kyso und Obo bei Benjiro. Ich ging den Flur an Renji vorbei, als es erneut klingelte und versuchte, ihn nicht anzusehen. Es fiel mir schwer, mich ihm gegenüber so distanziert verhalten zu müssen, doch es war in Anbetracht der Situation mit Kohada das einzig Richtige. Renji ging zu den anderen nach draußen und ich öffnete die Tür. Yosh, Souta, Kage und Yuugao blickten mir entgegen. Ich musste lächeln. "Hey Kätzchen." grinste Yosh und ich drückte jeden einmal an mich. "Wie schön, dass ihr hier seid." freute ich mich und Kage lächelte. "Danke, dass wir eingeladen sind." Ich wusste nicht, wie die vier überhaupt davon erfahren hatten, war aber froh, dass sie hier waren. "Dafür nicht." antwortete ich nur. "Geht doch nach hinten in den Innenhof. Obo und Kyso sind auch da. Vielleicht können Souta, Yosh und Kage dir Renji noch vorstellen, Yuugao. Er ist seit ein paar Monaten dabei. Ich glaube, wir haben mal über seine Prüfung gesprochen..." fügte ich nachdenklich hinzu und sie zuckte die Schultern. "Das kann gut sein. Ich schaue ihn mir mal an. Bis gleich." Sie lächelte und die vier verschwanden gerade, als schon wieder neue Gäste auftauchten. Diesmal waren es Sai, Terai und Hyou. Deren Besuch überraschte mich weit mehr als der von den anderen Anbu-Mitgliedern. Sie alle waren Anbu-Ne und es seltsam, sie ohne einen gemeinsamen Auftrag oder Danzou-sama vor mir zu sehen. "Hey." murmelte ich nur, Sai trat näher, legte mir die Hand auf die Schulter und sah mich ernst an, nachdem wir uns gedrückt hatten. "Schön, dich zu sehen." sagte er ausdruckslos und ich nickte nur, bevor ich Hyou und Terai in den Arm schloss. Ich wusste, wie die drei und auch der Rest der Anbu-Ne waren. Es war fast sicher, dass sie sich nur am Rand des Geschehens aufhalten würden und unter sich blieben, doch ich war erleichtert, Sai noch einmal zu sehen. "Sai?" rief ich ihm durch den Flur nach. "Myu?" "Ich muss nachher noch kurz mit dir sprechen... Wegen dieser Sache..." Er nickte verstehend und verschwand mit Terai und Hyou im Innenhof. Ich wollte die Tür schließen, als ich Lärm vom Tor vernahm, bevor ich Neji und Tenten näher kommen sah. Tenten trat zu mir und lächelte. "Guten Abend. Du siehst gut aus." Ich lächelte zurück und wir umarmten uns. "Danke, du auch." Nun sah ich zu Neji hoch. Gerade wollte ich auch ihn umarmen, als Tenten zu ihm auflächelte. "Nun erzähl es ihr schon." Neji blickte missgelaunt und mit leicht rotem Kopf zurück zum Tor. "Was ist?" fragte ich und als Tenten kicherte, grinste ich wissend zu ihm herüber. "Neji..." murmelte ich und er rollte mit den Augen. Ich winkte nur ab und drückte Tenten an mich. "Herzlichen Glückwunsch." Sie nickte dankend. "Wir waren vor einer knappen Woche zusammen beim Training und sind danach noch mit Lee etwas Essen gegangen. Lee hat etwas über den Durst getrunken, wir haben ihn nach Hause gebracht und als wir vor meiner Tür ankamen..." Sie sah zu Neji, um ihn die Geschichte zuende erzählen zu lassen, doch er sah noch immer zum Tor und wurde noch röter. "Wie auch immer." beendete Tenten ihren Satz und griff liebevoll nach Nejis Hand. Ich freute mich wirklich sehr für die beiden und wusste, dass Neji zufrieden war. Ich kann ihn schon ziemlich lang und unser kurzzeitiges Zusammenleben nach dem Angriff auf Konoha durch meinen Onkel, hatte unsere Freundschaft auf eine spezielle Art gestärkt. "Was ist denn da hinten los?" fragte ich Neji wegen des Tumults nun und er seufzte. "Als wir herkamen, haben wir Naruto, Hinata, Kiba und Shino auf dem Weg hier her getroffen." Sofort wurde mir schlecht. "Oh klasse..." murmelte ich, als die fünf dann endlich um die Ecke bogen. "Guten Abend." hauchte Hinata mir zu und ich umarmte sie und ihr Team. "Schön, dass ihr da seid." warf ich zwischen Lees und Narutos Streitereien ein. "Was geht da vor sich?" "Keine Ahnung, aber die drehen völlig durch." lachte Kiba mehr, als dass er besorgt schien. "Naruto! Nun hör doch auf!" bat Hinata den Hitzkopf und dieser funkelte Lee wütend an. "Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen, Naruto!" brüllte Lee und Naruto ignorierte ihn. "Heeeeeeeeee, Matsuri-chan!" rief er grinsend, hob die Hand und kam zu uns, wo wir uns innig umarmten. "Wie geht es dir?" fragte ich und er packte mich an den Schultern. "Ich muss mit dir reden, Matsuri. Es ist wichtig." Ich hob überrascht die Augenbrauen. "Ja... ja, natürlich. Können wir das später machen?" fragte ich, und schien zu ahnen, worum es ging. Naruto nickte und nachdem ich auch Lee begrüßt hatte, verschwanden sie im Innenhof. Gerade wollte ich ihnen folgen, als es erneut klingelte und ich öffnete. Diesmal waren es Kakashi, Shikamaru, Asuma, Kurenai, Choji und Ibiki. Ich sah strahlend in die Runde. "Oh hey! Ihr seid ja auch hier!" freute ich mich und drückte Shikamaru, während mir Kakashi begrüßend die Hand auf die Schulter legte. "Kommt rein und nehmt euch etwas zu essen." schlug ich vor, als ich einige weitere Gestalten erkannte und mein Herz zu rasen begann. "Guten Abend." hauchte ich nur, als die anderen verschwunden waren und Yime, Conor und Yamato auf mich zu kamen, Sasuke im Gepäck. "Schön, dich zu sehen." murmelte Yime und drückte mich sehr innig. Auch Conor umarmte mich kurz, bevor Yamato zwischen Sasuke und mir hin und her sah. "Was willst du hier?" fragte ich und versucht nicht wütend zu klingen. "Er muss dringend mit dir sprechen, Matsuri. Es geht um die Sicherungsmission, zu der ihr aufbrecht." Während Yime und Conor natürlich wussten, wo wir hingingen, hatte ich Sasuke erzählt, alle dachten, wir würden zu seiner Sicherungsmission aufbrechen, die sich einige Monate hinzog. Er schien tatsächlich noch in diesem Glauben und so nickte ich. Yime, Conor und Yamato traten an mir vorbei und Sasuke blieb vor mir stehen. "Naruto und die anderen sind im Innenhof." klärte ich ihn auf und er nickte, die Hände in den Hosentaschen. "Kann ich dich mit Conor und Yime in der Küche zurücklassen? Sonst kriegst du nur Schwierigkeiten." Er nickte. "Ich weiß." Wir gingen durch den Flur und ich deutete Yime und Conor, die uns aus dem Innenhof heraus beobachteten, mir zu folgen. In der Küche drückte ich Sasuke ein Glas Wasser in die Hand und die anderen beiden traten mit beladenden Tellern zu uns. "Hier." Yime stellte ihr zwei Teller ab, genau wie Conor es tat und Sasuke nahm sich etwas. "Ich kann Sasuke nicht mit in den Innenhof nehmen. Die Einzigen, die hier reinkommen, sind Benjiro und Renji. Die Gäste werden draußen bleiben, dafür sorge ich." Dann wandte ich mich an Sasuke. "Ich werde kurz ein wenig draußen bleiben und später zurückkommen. Dann reden wir." Sasuke nickte. "Und sei nett zu Renji." warnte ich ihn, bevor ein Grinsen auf sein Gesicht trat. "Verstehe. Renji also. Weiß er, dass wir einige Monate allein zusammen weg sind?" "Natürlich." antwortete ich ihm, als ich die Hand schon auf der Türklinke hatte. Yime und Conor beobachteten uns. "Dann ist ja gut..." raunte Sasuke leise und grinste, als er sich ein Reisbällchen nahm. Ich atmete tief ein, schloss dann die Tür hinter mir und ging zu den anderen nach draußen.
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