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Anbu - Die Elite

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Re: Anbu - Die Elite

Beitragvon Gaara » 11. Sep 2013 16:27

Wir aßen und es schmeckte sehr gut - nichts anderes hatte ich von Kovu erwartet. "Nun erzähl. Mit was haben wir es zu tun?" erkundigte ich mich und mein Team sah Kovu interessiert an. Er schluckte und blickte ernst zurück. "Es geht um die Allianzen." Ich zog die Augenbrauen hoch. "Taki hat zu vielen der kleinen Dörfern eine politische Beziehung aufgebaut, seit die Großmächte sich das erste Mal bekriegten. So versuchen viele der kleineren Dörfer durch Allianzen eine Art... große Armee zu schaffen, die bei Angriffen mächtig genug wäre, gegen eine Großmacht anzukommen. Nun ist es wieder ein Jahr her, dass der Allianzvertrag von Taki umging und es wird Zeit, wieder Freund und Feind voneinander zu trennen." Ich nickte. "Dann begleiten wir dich in jedes dieser Dörfer und geben dir den benötigten Personenschutz." Kovu nickte ebenfalls und Kyso stocherte nachdenklich im Rest seines Essens. "Ich will nicht dreist sein, aber wenn du ein so großer Shinobi bist, wie ich es bisher gehört habe, wieso gehst du nicht allein?" erkundigte sich Renji und Kovu blickte mich etwas unsicher an. Ich schluckte mein Essen herunter und legte die Stirn in Falten. Kovu sah wieder zu Renji. "Manche Dorfleader planen, andere Dörfer anzugreifen, wissen aber, dass es ohne Hilfe nicht funktionieren würde. Deswegen wollen sie Takis Hilfe durch den Allianzvertrag. Ist das anzugreifende Dorf allerdings auch in einer Allianz mit Taki, wird Taki nicht angreifen und die anderen Dörfer unterstützen. Aber nicht nur, dass es viele Ninja auf mich abgesehen haben, weil sie den Allianzvertrag von Taki stoppen wollen..." Nun blickte er erneut zu mir. "'Mein Leader möchte ebenfalls eine Allianz mit so vielen Großmächten wie möglich, sodass wir friedlich weiter hier leben können. Zu diesen Großmächten gehört auch Oto..." Wir blickten uns eine Weile an und als ich den Mund öffnete, um etwas zu sagen, schnitt Kovu mir das Wort ab. "Mein Leader weiß, dass ich jemand kenne, der... Du weißt schon." Kyso und Obo sahen mich gespannt an und Renji blickte zwischen mir und Kovu hin und her. "Ich werde tun, was ich tun kann..." wisperte ich. Kovu lächelte. "Danke, Matsuri. Das ist toll." Ich seufzte. "Abwarten." Dann stand ich auf. "Team, wir starten morgen um Punkt 10:00 Uhr am Morgen und möchte, dass ihr euch entsprechend ausrüstet." Alle nickten. "Ich gehe dann ins Bett..." murmelte ich, brachte meinen Teller in die Küche und verschwand in meinem Zimmer.
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Re: Anbu - Die Elite

Beitragvon DynamiteJack » 11. Sep 2013 16:31

Schweigend aßen wir zu ende und räumten im Anschluss das Geschirr in die Küche. „So Leute, ich bin weg.“ sagte Obo, winkte kurz und war auch schon verschwunden. Kyso schüttelte den Kopf. „So ein Faulpelz.“ „Passt schon Kyso.“ sagte ich beruhigend. "Kovu und ich machen das schon. Du kannst dich auch zurück ziehen.“ „Sicher?“ Kovu nickte und Kyso verschwand. Ich ging noch mal zum Tisch um die letzten Sachen abzuräumen. Kovu sah mich lächelnd an und ich nickte kurz, nach dem ich mich vergewissert hatte das die anderen beiden weg waren.

„Ich frage mich ob der Grund meiner Anwesenheit in meinem Talent liegt, oder aber in der Tatsache das mich alle mit dir vergleichen. Alle reden über dich als Held und was du alles getan hast. Deine Fähigkeiten und Begabung. Ich denke das ich mich ebenfalls darauf freue zu sehen wie du Kämpfen wirst. Und wenn ich was lernen kann, um so besser. Allerdings... eine Sache ist da noch. Eine Frage die mich doch interessiert. Warum Oto? Das erscheint mir nicht logisch, warum Oto sich einem Bündnis wie diesem anschließen würde.“

Ich sah Kovu an. Inzwischen hatte er das Wasser zum Abwaschen wieder abgestellt und drehte sich zu mir um. Vielleicht würde er mir etwas sagen, vielleicht auch nicht. Interessieren tut es mich trotzdem.
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Re: Anbu - Die Elite

Beitragvon Gaara » 11. Sep 2013 16:33

Kovu:

Ich blickte in Renjis Augen. Es war mir nicht unangenehm, den Grund dafür zuzugeben, doch es machte mich traurig, wann immer ich davon erzählen musste. Ich seufzte und sah zu Boden.
"Renji... Es ist simpel und ich möchte dich bitten, nicht zu schnell über dieses Dorf zu urteilen." "Natürlich nicht." kam er mir entgegen und ich schluckte und blickte aus dem Fenster über dem Waschbecken in den dunklen Garten. "Sicher würde Taki Oto in keinerlei Angriffen unterstützen und sicher gibt es hier niemanden, der Orochimaru nicht genauso fürchtet, wie du und dein Dorf es tun, doch wir sind uns einer Kleinigkeit bewusst. Orochimaru tut schreckliche Dinge. Sicher wäre ich niemals dafür, jemandem das Leben zu nehmen - jeder hat eine zweite Chance verdient. Bei Orochimaru wäre es anders. Ich würde nicht einmal mit der Wimper zucken." Renji nickte zustimmend, sah mich aber immernoch mit großen Interesse an. Ich fuhr fort.
"Wenn Orochimaru erst einmal über den Tellerrand hinaus geblickt hat, wird ihm schnell klar werden, dass ein oder zwei weitere Dörfer unter seiner Herrschaft sicher eine Bereicherung für seine üblen Machenschaften wären." Nun blickte ich Renji direkt an. "Einem Angriff von dieser Größenordnung würde Taki nicht standhalten können. Takigakure ist ein einfaches Dorf. Sicher haben wir viele Ninja, doch keiner davon ist so weit ausgebildet, sich gegen Orochimarus Krieger behaupten zu können und eine Person mit einer solchen Macht, allein gegen sie anzukommen, wie ihr Naruto und Matsuri habt... so jemanden haben wir nicht. Auch Sunas Glück, Matsuri zu berufen, weil sie im Dienste ihres Geburtsortes steht... Das sind alles Dinge, die Taki nicht hat." Ich blickte erneut zu Boden. "Wir haben nur zwei Möglichkeiten. Entweder wir verbünden uns offiziell mit Oto, damit Orochimaru uns nicht angreifen wird" Ich sah hoch zu Renji. "oder wir werden untergehen." Ich begann das Geschirr abzuwaschen und stellte es nach und nach Renji zum Trocknen hin. "Aber wie willst du es zu Orochimaru schaffen? Direkt an Otos Grenze werden sie uns bekämpfen bis zum bitteren Tod." warf Renji ein und ich nickte. "Deswegen wollte ich Matsuris Hilfe. Sie ist meine einzige Hoffnung, mich lebend rein und wieder rauszubringen. Ich weiß, dass ihr Wort direkt unter Orochimarus steht. Sie werden Matsuri nicht angreifen." Renji hatte aufgehört abzutrocknen und sah mich mit runzelnder Stirn an. "Wie meinst du das? Wieso greifen die OtoNin Matsuri nicht an?" Ich blickte in sein interessiertes und trotzdem verwirrtes Gesicht und legte den letzten Teller auf die Arbeitsfläche. Er schien nicht zu wissen, wovon ich sprach. Hatte sie es ihm nicht gesagt? Aber dies war doch Matsuris Team, oder nicht? Obo und Kyso waren eingeweiht, sowohl in Matsuris Beziehungen zu Oto und Orochimaru, als auch in die Sache mit ihrem Juin und Yonbi no Souko, dem Bijuu, das in ihrem Körper lebte. Ich war mir sicher, dass ich nicht der Richtige wäre, ihm solche Informationen zu geben, allein schon, weil ich diese Entscheidung Matsuri überlassen wollte.
"Es gibt die Dinge auf unserer Welt, deren Wissen man begiert, obwohl man es fürchten sollte. Eignen wir uns dieses Wissen mit all unserer Kraft an, muss man es zu nutzen und zu schätzen lernen." klärte ich Renji auf und ging ins Esszimmer, um die Stühle an den Tisch heranzurücken. Renji beobachtete mich eine ganze Weile, dann sagte er: "Da ist etwas, richtig?" Ich zog die Augenbrauen hoch. "Wovon sprichst du?" Er machte einen Schritt auf mich zu und legte die Stirn in Falten. "Mit Matsuri-Senpai. Irgendwas ist mit ihr. Nicht umsonst ist sie-" Ich lächelte. "Die Chefin der Anbu und eine der letzten lebenden Ne, seit Danzous Tod? Nun ja... sicher gibt es Gründe, die das untermauern." Renjis Augen wurden groß. "Sie ist eine Ne?!" Sofort wurde mir flau im Magen. Auch das wusste er nicht? Fast jeder Junge, den ich während der Zeit in Konoha kennenlernte, wollte mehr über Matsuri erfahren. Viele wollten sie ausführen und hatten sich für jedes Wort interessiert, das ihr über die Lippen kam, nur dieser Junge schien sich nicht ein einziges Mal mit seiner Chefin unterhalten zu haben. Oder vertraute sie ihm ganz einfach nicht? Das konnte ich mir nicht vorstellen. Er wirkte sehr ehrgeizig und schien laut Obo einige natürliche Talente mitzubringen - eine Eigenschaft, die Matsuri in ihren Einheiten schätzte. Ich beobachtete Renjis Interesse einen Moment. "Hast du dich überhaupt mal mit ihr unterhalten? Als ich vor wenigen Jahren an deiner Stelle war, habe ich sofort diese interessante, geheimnisvolle Seite an Matsuri entdeckt. Nur, wenn man sich mit all den Geheimnissen der berüchtigten Kosuro no Matsuri arrangieren kann, sieht man die Schönheit ihrer Seele dahinter." erklärte ich. "Sie ist ziemlich hübsch." murmelte ich und wartete auf die Reaktion meines Gegenüber. Renji schüttelte verwirrt den Kopf, als wenn er etwas so absurdes gehört hatte, dass er es gar nicht aufnehmen konnte. "Sie ist mein Boss." Ich schloss die Augen und lächelte. "Das widerspricht dem nicht, oder?" Ich ging ins Wohnzimmer und schloss die Jalousien aus Papier an den Fenstern. Renji folgte mir, noch immer mit dem Handtuch in der Hand. "Also ist sie die Anbu-Chefin, weil sie eine der letzten Ne ist?" Ich lächelte ihm zu. "Gute Nacht, Renji." Damit ging ich nach oben und in mein Zimmer.


Matsuri:


Als ich am nächsten Morgen aufwachte, sprintete ich noch vor Obo, Kyso und Renji unter die Dusche und packte meine Sachen zusammen. Alles richtig verstaut und die Anbu-Uniform übergezogen, machte ich mich auf den Weg nach unten. Auf der vorletzten Stufe der Treppe blieb ich stehen, als sich die Haustür öffnete. Kovu kam herein, ebenfalls in Kampfkleidung gehüllt und mit einer Magnolienblüte in der Hand. Er schloss die Tür, entdeckte mich und lächelte mir zu. "Guten Morgen." wisperte ich und ging langsam zum Sofa, wo ich meine Tasche ablegte. "Wie passend. Gerade war ich draußen, um nach dem Garten zu sehen, habe dabei diese entdeckt und an dich gedacht..." Er steckte mir die Blüte ins Haar und ich lächelte. Kovu blickte mir direkt in die Augen. "Für einen winzigen Moment dachte ich, sie wäre fast so beispiellos schön wie du, doch da fiel mir ein, dass ihre Schönheit, im Gegensatz zu deiner, vergänglich sein wird." Ich spürte, wie ich langsam rot wurde. "Kovu... du redest wirres Zeug... ich bin nicht schön..." murmelte ich wahllos durcheinander und Kovu machte noch einen Schritt auf mich zu, nahm erneut meine Hand, küsste sie und lächelte mir sanft zu, als er mit dem Kopf auf meiner Höhe war. "Alles, was man mit Liebe betrachtet, ist schön." Ich sah lächelnd zu Boden, dann wieder zu ihm auf und hörte ein lautes Lachen. "Was haben wir denn da?" kam es von Obo und er und Renji traten ins Wohnzimmer. Kovu ließ nach einem Zwinkern von mir ab und Obo krallte ihn sich an seine Seite. "Und? Hast du sie rumgekriegt?" fragte er gespielt flüsternd. Ich ließ mich lächelnd neben meinen Rucksack auf's Sofa fallen und beobachtete Kovu, der nun von Obo an seine Seite gedrückt wurde und von der anderen Seite von Renji beobachtet wurde. "Ein Gentleman genießt und schweigt." erwiderte Kovu mit seiner ruhigen Stimme und zwinkerte Renji im Vorbeigehen zu. Nun trat auch Kyso zu uns und Kovu verzog sich in die Küche. "Ich war so frei und habe uns allen etwas Proviant vorbereitet." "Guter Mann." brummte Obo zufrieden und half unserem Gastgeber, die Bentoboxen ins Wohnzimmer zu tragen. Wir alle packten unsere Taschen voll, bis schließlich alles verstaut war. Ich stand auf, trat an den Spiegel gegenüber und band mir die Haare hoch. "Ich würde sagen, wir beginnen mit Kusagakure. Das wäre das erste Dorf auf meinem Plan. Danach..." Kovu zählte nach und nach die Dörfer auf. Im Spiegel sah ich Renji auf dem Sofa neben Kyso sitzen. Renjis Blick ruhte auf mir und beobachtete mich mit großen Interesse, runzelnder Stirn und einem nachdenklichen Blick. Ich wartete darauf, bis er bemerkte, dass ich seinen Blick im Spiegel bemerkt hatte. "Wieso starrst du mich so an?" zischte ich gereizt und Renji zog die Augenbrauen hoch. "Entschuldigung." murmelte er zurück und ich bemerkte Kovus mitleidige Miene auf ihm. Schließlich holte er erneut Luft. "Dann machen wir uns auf nach Kusagakure." Wir nickten und es dauerte kaum eine halbe Stunde, als wir das Dorf bereits hinter uns gelassen und einen Blick auf die lange Straße Richtung Kusa hatten.
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Re: Anbu - Die Elite

Beitragvon DynamiteJack » 11. Sep 2013 16:34

Kovu hatte mir zwar meine Frage Oto betreffend beantwortet aber es zeitgleich geschafft neue Fragen aufzuwerfen. Einiges das er gesagt hatte gab mir zu denken. Ich folgte Kovu nach oben und begab mich in mein Zimmer. Aus meinem Rucksack holte ich einige Gegenstände, unter anderem eine Kerze dich ich anzündete. Nach dem ich das Fenster geöffnet hatte, zog ich mein Oberteil aus und setzte mich im Schneidersitz vor die Kerze. Ich atmete tief ein und aus, lauschte den Geräuschen der Nacht und versuchte mich zu konzentrieren. Bislang musste ich mich noch zurückhalten, was mir ehrlich schwer fiel. Aber solange ich nicht in einem echten Kampf gezeigt hatte was ich konnte, war ich einfach nur ein Neuling. Nichts besonderes. Einer von vielen und mit Pech bald wieder im regulären Dienst tätig, sollte es mir nicht vergönnt sein mich zu beweisen.

Die kühle Nachtluft kam in mein Zimmer und ich spürte sie auf meinem Körper. Es war angenehm und meine Gedanken lösten sich langsam vom Tag. Mehr und mehr ruhe kehrte in mir ein und ich entspannte mich. Als ich meine Augen wieder öffnete pustete ich die Kerze aus und machte mich fertig um ins Bett zu gehen.

Als ich wach wurde war es noch ruhig im Haus. Kurzmachte ich mich frisch und fertig für den Tag. Dann packte ich langsam meine Sachen wieder zusammen und zog mir einen neuen Satz meiner Anbu-Uniform an. Ich verstaute einige Kunai und Shuriken in meiner Uniform und überprüfte nochmal den korrekten Sitz. Die Uniform war neu und das merkte man. Es fehlte noch dieses anschmiegsame zweite Haut Gefühl aber das würde noch kommen. Ich prüfte nochmal ob die Waffen vernünftig befestigt waren und ob meine Bewegungsfreiheit noch gegeben war. Als ich es für gut befand ging ich runter.

Auf dem Weg traf ich Obo und wir gingen zusammen nach unten. Im Wohnzimmer waren bereits Matsuri und Kovu. Ich blickte kurz zu Kovu und dann zu Matsuri, während Obo wieder für Stimmung sorgte. Ich fand es immer wieder faszinierend wie der man mit dem lauten Organ wenn es sein musste ruhe halten konnte.

Nach dem wir unseren Proviant gepackt hatten setzte ich mich zu Kyso auf die Couch und beobachtete Matsuri. Ich überlegte was sie mit Orochimaru zu tun haben könnte, fragte mich ob sie mir vertraute oder ob sie es nicht tat. Irgendetwas war da, etwas das dafür sorgte das sie den anderen anscheinend vom ersten Moment an vertraute, während das bei mir nicht der Fall war. Vielleicht mochte sie mich auch einfach nicht. Dann konnte ich nichts tun als...

Als mich Matsuri mahnend Fragte riss es mich aus meinen Gedanken. Anscheinend hatte ich das starren angefangen. 'Super... wenn es so weiterläuft wird das eine kurze Karriere bei den Anbu...' ging es mir durch den Kopf. Kusagakure war das erste was ich wieder mitbekam. Eine ruhige erste Etappe und ich machte mir keine Hoffnungen in den nächsten Tagen schon meinen Wert zu beweisen. Das hieß weiterhin den Kopf unten halten.
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Re: Anbu - Die Elite

Beitragvon Gaara » 11. Sep 2013 16:35

Ich spürte, wie es nach und nach immer wärmer wurde und der Morgentau verschwand, je weiter wir kamen. Obo und die anderen unterhielten sich, doch ich wollte meine Gedanke für mich behalten und lief wenige Meter vor den Vieren vorweg. Urplötzlich vernahm ich ein Geräusch. Nur ein winziges Rascheln von Blättern, doch eines war klar: Das war kein Windzug. Irgendjemand oder irgendetwas folgte uns und er tat es nicht sehr gut. Schweigend ging ich weiter, gefolgt von meinem Team, die sich lachend weiter unterhielten. Ich blickte mich kurz zu ihnen um, als mich Renjis Blick traf. Ein fragender Ausdruck lag darin und ich wusste, was er meinte. Er hatte es auch gehört. Ich nickte ihm wissend zu und er nickte zurück. Wer waren die Leute, die uns verfolgten? Waren sie hinter Kovus Allianzvertrag her oder hielten sie uns für einfache Leute, denen sie ihr Geld abnehmen konnten? Das konnte nicht sein. Wir trugen unsere Anbu-Kleidung, allerdings hatten wir unsere Masken nicht auf. Ich musste ihre Erinnerung außer Gefecht setzen. Würden sie einem Dorf verraten, wer zu den Anbu Konohas gehörte, wäre ich meine Einheiten in kürzester Zeit los. Urplötzlichen sprangen 4 riesige Gestalten aus dem Wald hinter uns und ich machte einen Satz nach hinten, um direkt vor Kovu zu landen. "Ich erledige das!" rief Renji und stürmte auf die 4 hünenhaften Angreifer zu. So groß und kräftig gebaut, war es kein Wunder, dass wir sie gehört hatten. Obo und Kyso zogen Kunai und stellten sich auf die andere Seite Kovus, sodass er von allen Seiten Schutz bekam. Renji zog los und wich dem ersten Gegner aus, rollte sich unter den Beinen des nächsten durch ud trat diesem von hinten gegen den Kopf. Sofort kippte er zu Boden und blieb reglos liegen.
Einfache Tagediebe. Von solchen Gegnern drohte keine Gefahr, und trotzdem musste ich dafür sorgen, dass sie unsere Gesichte vergaßen. Während Renji sich ein Tai-Jutsu-Duell mit einem 2. der vier Typen lieferte, stürmten die anderen beiden auf mich zu. "Bringt Kovu hier weg, Kitsune." wisperte ich Kyso zu und er nickte stumm. Die beiden verschwand in einem wirbelnden Windzug aus Staub und Blättern und ich streckte den Zeige- und Mittelfinger aus, um den beiden die Erinnerung an uns zu löschen. Ich war bereit für den Aufprall und konzentrierte mein Chakra in die beiden Fingerspitzen, als sich eine winzige Sekunde vor dem Aufschlag und meinen Fingerzeichen ein Arm um meine Hüfte schlang und mich von der Stelle zog. Ich wurde über eine Schulter geworfen und blickte auf Renjis rennende Beine. Gerade wollte ich ihn anschreien, als er mich absetzte. "Das war knapp, Senpai. Bleib lieber hier, ich kümmere mich um die." wisperte er mir zu. Sofort stürmte er wieder los und kickte den nächsten Gegner beiseite. Der 3. bekam einen heftigen Schlag ins Gesicht. Auch dem letzten wich Renji geschickt aus, kam auf den Händen auf und trat ihm ins Gesicht, was ihn auf seinen Kollegen kippen ließ. Alle vier waren besiegt - kein großes Thema. Tagediebe waren eine Kleinigkeit, selbst für GeNin.
"Das war klasse, Renji!" lobte Kovu ihn und ich stand auf und ging zu den Männern am Boden. "Typisch Renji." lachte Obo und wuschelte ihm durchs Haar. "Und? Bist du zufrieden mit deinem Neuling, Matsuri?" erkundigte sich Kovu und ich blickte Renji gereizt an. "Willst du mich eigentlich ärgern? Warum kommst du mir in die Quere?!" Renjis Grinsen wurde zu einem verwirrten Blick. "Diese Männer haben unsere Gesichter gesehen! Sie wissen, wer zu Konohas Anbu gehört. Wir müssen ihre Erinnerung an diesen Vorfall löschen." "Das wusste er doch nicht." warf Kovu ein. "Ich wollte dich und das Team beschützen..." erklärte Renji mir und blickte mich flehend an. "Du musst das Team nicht beschützen, und mich erst recht nicht! Ich komme gut allein klar." Kovu seufzte. "Matsuri... Nun sei nicht so zu ihm." Ich brummte abschätzig und löschte mit etwas Chakra und einem Fingerdruck die Erinnerungen der Angreifer.
"Lasst uns weitergehen. Ich will vor Sonnenuntergang im Dorf sein."
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Re: Anbu - Die Elite

Beitragvon DynamiteJack » 11. Sep 2013 16:35

Eine weitere Frage hatte sich gerade beantwortet. Es schien das meine Vorgesetzte mich nicht ausstehen konnte und eine Abneigung gegen mich hegte. So würde das arbeiten bei den Anbu anstrengend und für alle Beteiligten gefährlich. Immerhin waren Spannungen in einem Team nie gut. Ihre Überreaktion überraschte mich dennoch. Sie schien anzunehmen das ich nicht in der Lage war vier einfache Strauchdiebe zu stoppen. Ich war nicht umsonst ChuNin. Nicht umsonst hatte man mich für die Anbu angeworben. Aber das hier entwickelte sich mehr und mehr zu einer Farce.

Ich blickte kurz zu meiner Vorgesetzten. „Verzeiht mein aufdringliches Handeln Senpai. Ich werde mich in Zukunft zurückhalten.“ Zwar hätte ich nun gerne einige Kommentare zu der Gedächtnislöschung abgegeben, immerhin konnte die Leute bewusstlos genau so gut ihrer Erinnerungen beraubt werden, allerdings würde weitere Diskussion nur noch mehr Unruhe ins Team bringen als gut für diese Mission war. Anscheinend war ihr das allerdings egal, was unglaublich für sie und ihre Führungsqualitäten sprach.

Ich drehte mich von ihr weg uns blickte den Weg hinunter. Anscheinend waren sie nur zu viert gewesen. Was für ein Auftakt. Und egal was ich weiterhin tun würde, es würde nur mit Verachtung und Schelte gestraft. Aber ich war nun mal wegen meiner Fähigkeiten hier. Also sollten meine Fähigkeiten den Rest der Mission über für mich sprechen, werden ich schwieg und mir jeden Kommentar zu etwas ersparen würde. SO sollte es zumindest möglich wieder Ruhe ins Team zu bekommen, noch bevor wir in Oto auf interessantere Gegner stießen. Ich drehte mich wieder um und blickte den Weg entlang der noch vor uns lag. Es würde eine lange Mission werden.
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Re: Anbu - Die Elite

Beitragvon Gaara » 11. Sep 2013 16:36

Gegen Abend kamen wir ohne weitere Vorfälle in Kusagakure an und suchten uns eine Bleibe. Ein kleines Hostel in der Nähe der Grenze zu Amegakure hatte für jeden von uns ein Zimmer übrig. Wir trennten uns auf dem Gang zu unseren Zimmern und verstauten unsere Sachen. Ich zog erneut meine Leggings und das dunkle Shirt mit dem Uchiha-Zeichen darauf an und trat wieder auf den Flur. Wenig später öffnete sich Kovus Tür und er lächelte mir zu. "Komm mit. Ich möchte mal mit dir sprechen." Ich zog die Augenbrauen hoch und folgte ihm hinunter bis in den Essensbereich des Hostel, in dem es auch eine kleine Bar gab, an die wir uns nun setzten. Kovu legte einige Dokumente beiseite und blickte mich ernst an. "Was ist mit dir? Geht es dir nicht gut?" "Doch, natürlich. Wieso fragst du?" Er runzelte kurz die Stirn, dann antwortete er: "Wieso bist du so zu Renji? Was hat der Junge dir getan?" Ich schüttelte sanft den Kopf und schloss die Augen für einen Moment. "Ich weiß es nicht." "Dann denk nach. Du bist doch nicht grundlos so zu ihm, oder?" Er nahm meine Hand und ich seufzte leise. Ich wollte jetzt kein emotionales Gespräch führen, dafür war ich einfach nicht geschaffen. "Ich kann seine Art nunmal nicht leiden." wisperte ich, doch das war gelogen. "Das glaube ich nicht. Er wirkt auf mich sehr zuvorkommend und bemüht, deinen Erwartungen zu entsprechen. Ein sehr höflicher und talentierter Junge... da bin ich sicher." Ich starrte an die Decke und Kovu rückte näher. "Was ist es?" Ich schluckte und kramte in meiner Erinnerung nach dieser einen besonderen Stelle. "Erinnerst du dich an Naruto Uzumaki?" Kovu nickte und runzelte die Stirn. "Naruto und ich verstanden uns gut. Wir sind Freunde geworden und haben uns ausgetauscht. Er hat mir erzählt, wie es ihm sein Leben lang mit Kyuubi ging und ich erzählte ihm von Yonbi." Kovu nickte. "Dann... vor einem Jahr..." Ich versuchte meine Gedanken zu ordnen und atmete einmal tief ein, bevor ich weitersprach. "Orochimaru-sama's Versteck war aufgeflogen. Naruto, Sakura, Yamato und Sai hatten ihn aufgespürt und versuchten ein weiteres Mal, Sasuke zurück nach Konoha zu holen und Orochimaru dabei aus dem Weg zu räumen. Wir waren überrascht, als wir mitbekamen, dass jemand unser Versteck gefunden hatte. Plötzlich explodierte alles und als ich, Sasuke und Orochimaru-sama am Rande der Verwüstung aufkamen, tauchte Naruto aus dem Nebel auf." Kovu nickte und lauschte weiter. "Er war stinksauer. Er hat mich angeschrien, wie ich mich auf Orochimaru einlassen konnte, ihm mein Bijuu und meine Fähigkeiten zur Verfügung stellen konnte. Ich war in diesem Trancezustand, der mich zu ihm zurückkehren lässt und habe das alles nur hingenommen, aber es hat mich verletzt, was er sagte. Später kam ich mir dümmlich und falsch vor. Ich weiß auch nicht..." wisperte ich und Kovu strich mir die Haare aus dem Gesicht. "Seit Danzous Tod praktiziere ich die Ne-Übungen allein für mich, aber dieser Gedanke kommt manchmal einfach durch. Dann fange ich an, wütend auf Naruto zu sein. Er versteht die Situation einfach nicht und darf sich kein Urteil darüber bilden, ohne die Hintergründe zu kennen!" Kovu nickte. "Richtig, aber die hat ihm auch keine erklärt, richtig? Es ist schwer für ihn, das zu verstehen. Für ihn stehen seine Prinzipien immer im Vordergrund und er kann sich nicht vorstellen, dass es geistige Zustände gibt, in denen all das über den Haufen geworfen wird." Ich nickte. Wir schwiegen eine Weile, dann holte Kovu erneut Luft. "Was hat das mit Renji zu tun?" "Renji erinnert mich daran. Wir hatten Ärger, als er von Ibiki über die X-Rang-Missionen aufgeklärt wurde. Er sagte, er würde sein eigenes Leben geben, um das seiner Freunde zu retten, aber manchmal geht das eben nicht, Kovu! Jedes Mal, wenn ich Renji ansehe, muss ich daran denken, wie Naruto mich angesehen hatte... enttäuscht... fast angewidert..." Kovu schien einen Moment zu überlegen. "Dann ist es an der Zeit, über deinen Schatten zu springen. Renji ist ein guter Junge und ich bin mir sicher, dass er dich nicht verurteilen würde. Entschuldige dich bei ihm und gib ihm die Chance, dir zu zeigen, was und wer er ist." Ich nickte stumm. "Ich muss nun gehen, Matsuri. Ich hoffe sehr, dass wir uns heute Abend noch einmal sehen. Ich werde die Papiere zum Leader bringen und ihm unsere Bitten nahelegen. Ich weiß nicht, wie lang es dauert, solltest du aber Schwierigkeiten haben, dann sag einfach bescheid." Er drückte mich an sich. "Pass gut auf dich auf und rede mit Renji." Ich zuckte halb nickend mit den Schultern und er drückte mir einen Kuss auf die Stirn. "Wir sehen uns später, meine Blume." Ich ließ mich noch einmal auf den Stuhl sinken und blickte an die Decke. Kovu hatte Recht. Das alles hatte Renji nicht verdient, aber ich konnte nicht umhin, Narutos Gesicht in ihm zu sehen. Letztlich musste ich mich entscheiden: Entweder entschuldigte ich mich bei ihm, oder ich müsste ihn aus dem Team werfen, denn so ließ es sich nunmal nicht arbeiten. Letzteres kam mir albern vor. Obo und Kyso hatten mir von seinen Fähigkeiten berichtet und ich war schnell von Menschen überzeugt, die ein natürliches Talent mitbrachten. Er hatte eine Chance bei den Anbu verdient und ich sollte sie ihm nicht verweigern. Ich hatte Schwierigkeiten mit ihm, aber das war ein persönliches Problem. Darüber musste ich hinwegsehen. Ich drehte mich zum Barkeeper und bestellte zwei Calpis. Als ich gezahlt hatte, machte ich mich mit den Flaschen auf zur Treppe in Richtung Zimmer, als mir Renji, Obo und Kyso auch schon entgegen kamen. Ich schluckte, ging weiter auf sie zu und versperrte Renji den Weg. "Hey Chefch-" begann Obo, doch ich unterbrach ihn. Mit wütender Miene, die meine Nachdenklichkeit überdecken sollte, blickte ich zu ihm hoch. "Renji, können wir kurz sprechen?" Obo zog die Augenbrauen hoch und Kyso musterte mich genaustens. Es dauerte einen Moment, bis Renji zustimmte und mir nach draußen vor das Hostel folgte. "Komm mit." wies ich ihn an, weil mir beim bloßen Stehen vor dem Hostel einfach nicht die richtigen Worte einfielen. Wir gingen Richtung Wald, an den ein kleiner Bach grenzte. "Wohin gehen wir?" erkundigte Renji sich und ich überlegte. "Dorthin." antwortete ich, war mir aber selbst noch unsicher, wohin ich wollte, ließ mich dann aber ins Gras plumpsen und zog die Beine an meinen Körper. "Wofür ist das Calpis?" fragte Renji verwirrt und es riss mich aus meinen Gedanken. "Ach ja, richtig. Hier." Ich drückte ihm eines in die Hand und er zog die Augenbrauen hoch. "Danke, Senpai." Ich holte tief Luft, legte die Arme um meine Beine und blickte stur Richtung Bach. "Es tut mir leid, wie ich dich behandelt habe. Ich ..." Eine Sekunde lang blieben mir die Worte aus. "Ich hatte eigene Erinnerung, die meinen Eindruck von dir getrübt haben. Ich bin darauf trainiert, solche Fehler nicht zu-" Wieder schwieg ich kurz. "Jedenfalls... Es war mein Fehler und es tut mir leid." presste ich hervor und spürte, wie mir von der Sentimentalität schlecht wurde.
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Re: Anbu - Die Elite

Beitragvon DynamiteJack » 11. Sep 2013 16:38

Ich blickte auf das Calpis und dann auf den Bach und beobachtete kurz wie er leise vor sich hin rauschte. „Es steht mir nicht zu über euch zu urteilen Senpai. Ich war mir nicht sicher ob es an mir lag. Zumindest weiß ich nun wie ihr darüber denkt und danke euch dafür.“ Ich nahm einen Schluck von dem Calpis. Auch überlegte ich kurz mich neben sie zu setzten. Allerdings schien mir das nicht angebracht. Immerhin hatte ich noch nicht gezeigt was ich konnte. Und vielleicht würde sie mir irgendwann mehr vertrauen.

Nun waren wir also hier, schweigend an diesem Bach. Es war beruhigend hier. Vielleicht sollte ich meine nächste abendliche Meditationsübung hier durchführen. Es war abgelegen und doch hatte man das Dorf im Blick. Es war Ideal. Ich nahm erneut einen Schluck von dem Calpis. „Nettes Plätzchen hier, oder?“

Zugegeben war es nicht der beste Versuch das Gespräch wieder anzufangen, allerdings war es besser als hier nur zu schweigen.
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Re: Anbu - Die Elite

Beitragvon Gaara » 11. Sep 2013 16:39

Ich blickte auf den Bach vor uns und nickte. "Ja, es ist ganz angenehm." gab ich zurück.
Was war das? Der Versuch, ein Gespräch zu führen? Ich holte tief Luft und versucht meine Laune möglichst freudig wirken zu lassen. "Setz' dich doch." schlug ich vor und wir blickten uns kurz an, sahen jedoch sofort wieder weg. "Ähm... ja. Ja, wieso nicht?" murmelte Renji und ließ sich neben mir ins Gras fallen. Ich spürte, wie sich ein seltsames Gefühl in mir breit machte. Ich war einfach nicht dafür geschaffen, mich lang mit fremden Leuten zu unterhalten. Der Impuls, einfach aufzuspringen und wegzulaufen machte sich in mir breit. Ich bemerkte Renjis Blick von der Seite und wurde immer unkonzentrierter. Wieso nur lernte ich immer neue Menschen kennen? Ich hatte schon genug Freunde und Bekannte. 'Gib Renji eine Chance.' hallte Kovus Stimme in meinem Kopf wider. Ich schluckte. Wir beobachteten das Wasser eine Weile und Renji begann die Stille zu unterbrechen. "Also... Kovu sagte mir-" "Ich muss weg." warf ich ein, stand auf und ging Richtung Hostel. Ich konnte mir bildlich vorstellen, wie Renji hinter mir herblickte, verwirrt und vermutlich genervt, aber ich konnte nicht anders. Was sollte jetzt kommen? Irgendwelche dramatischen Gespräche über die Vergangenheit, wie eines zum anderen führte. 'Du hattest keine Wahl. Wenn du dich aussprechen willst...' Wie oft hatte ich das gehört und wie oft wurde mir davon speiübel. Ich schluckte und öffnete die Tür zum Hostel. Schnell verzog ich mich in mein Zimmer und ließ mich schwer atmend auf's Bett fallen. So ein verdammter Mist. So schwer konnte es nicht sein, sich einfach normal zu unterhalten. Vielleicht wollte er auch etwas anderes sagen. 'Kovu sagte mir...' Vielleicht sagte er ihm, er solle mehr trainieren und wollte mich um Rat bitten. Ich nickte stumm. Ja. Das musste es sein. Renji wollte mir sicher nur eine Frage zum Training stellen. Vorsichtig ließ ich mich auf das Kopfkissen rutschen und atmete ruhig. 'Du solltest den Menschen manchmal ein bisschen mehr anvertrauen. Du wärst erstaunt, wie großartig sie dich fänden.' kam mir nun Soutas Stimme in den Kopf. Ich schluckte und schloss die Augen fest, in der Hoffnung, schnell einzuschlafen.

Am nächsten Morgen weckte Kovu uns schon früh. Wir wollten aufbrechen, um weiter nach Amegakure zu kommen. Sein Vertrag mit Kusagakure war unterschrieben und er war voller Zuversicht, als wir uns am frühen Tagesanbruch auf den Weg gen Ame machten.
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Re: Anbu - Die Elite

Beitragvon DynamiteJack » 11. Sep 2013 16:41

Ich sah Matsuri nach wie sie zurück ins Dorf ging. „Senpai...?“ Ich hatte nicht mal die Gelegenheit gehabt etwas falsches zu sagen. Ich ließ mich ins Gras fallen und blickte in die Baumwipfel. 'Das ist also meine Wirkung auf andere Menschen...' Ich richtete mich wieder auf und strich mir mit der Hand durch die Haare während ich mit der anderen die Calpis Flasche zum Mund führte. Dann schüttelte ich den Kopf und stand auf. Langsam ging ich zum Hostel zurück. Ich betrat es, ging auf mein Zimmer und zog mich um. Dann verließ ich das Hostel wieder um in Richtung Dorfzentrum zu gehen. Es war ein angenehm warmer Abend und wenn ich schon mal während einer Mission die Gelegenheit hatte mich umzusehen, musste ich das auch nutzen.

So schlenderte ich an verschiedenen Läden vorbei in denen Speisen und Getränke angeboten wurden. Kleine Straßenstände an denen die Händler versuchten ihre Waren an den Leute zu bringen und einige Läden in denen es Schriftrollen und Waffen gab. Vor einem Laden blieb ich stehen und sah mir einige Schriftrollen an. Mein Blick viel auf eine besondere. Reich verziert und scheinbar älter. Ich betrat den Laden. „Guten Abend der Herr. Kann ich ihnen Behilflich sein?“ „Ja, ich interessiere mich für die Schriftrolle in ihrer Auslage. Was ist das für eine Rolle?“ „Es sind die Erzählungen des wandernden Dichters Papo.“ „Papo?“ „Er schrieb von seinen Reisen und Erlebnissen auf eben diesen.“ „Wieviel soll diese Rolle kosten?“ „Siebzehn Tausend Ryou. Es ist eine Rarität und auserdem hübsch verziert.“ Ich überlegte kurz und entschloss mich meinem Großvater diese Rolle mitzubringen. Vielleicht war es ja was für ihn. „Ich nehme sie.“ „Gerne, warten sie ich packe sie ihnen ein.“ Kurze Zeit später reichte mir der Händler eine Tasche mit der Rolle und ich verabschiedete mich um mich wieder von dem bunten Treiben auf der Straße einfangen zu lassen.


Es war spät geworden als ich das Hostel wieder erreichte. Von den anderen schien keiner mehr wach zu sein. Langsam ging ich auf mein Zimmer, legte die Rolle beiseite, nahm mir dann alles was ich für die Meditation brauchte und verließ das Hostel in Richtung Wald. Der Mond schimmerte durch die Blätter und der Bach plätscherte leise vor sich hin. Die Abendluft hatte sich abgekühlt und fühlte sich gut an. Ich stellte die Kerze hin und zog mein Shirt aus um mich dann im Schneidersitz vor die Kerze zu setzten. Ich zündete sie an, blicke kurz konzentriert in die Flamme und schloss dann meine Augen. Ich hörte dem Wind zu wie er durch die Blätter ging und dem Bach wie er leise vor sich hinfloß. Meine Gedanken sammelten sich und ich atmete tief ein und aus. Es war ein schönes Fleckchen Erde hier.

Nachdem ich mit meiner Meditation fertig war, pustete ich die Kerze aus, zog mein Shirt wieder an und ging zurück zum Hostel. Dort angekommen ging ich auf mein Zimmer um mich hinzulegen. Morgen früh würde es weiter gehen. Am nächsten Morgen machte ich mich frisch, packte meine Sachen zusammen und verließ zeitig mein Zimmer. Kovu kam mir entgegen der die anderen weckte. Wir nickten uns kurz zu. Heute würde es bestimmt besser laufen als gestern. Dessen war ich mir sicher.
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